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Uh das war jetzt in den letzten Artikeln aber viel eher so unschönes bis negatives Zeug. Man regt sich ja gerne mal so temporär oder kurzweilig auf, Nichts was zu einem dauerhaften Zustand oder gar Begleiter werden sollte.

Da ist die Faszination an Wissenschaft und potenziellen Möglichkeiten doch ein viel schöneres und ertragreicheres Feld.

So ist das, wenn der Wirtschaftsminister im Fernsehen steht und die alte Floskel des Wachstums raus holt und dieses Mantra niemand hinterfragt. Wobei das Framing doch sein sollte „gesteuertes Wachstum“, denn das liegt in der Macht jeder Regierung zu fördern oder durch Steuerabgaben zu verhindern, bzw. zu verteuern. Subventionen halt, gewolltes Verhalten belohnen über den Preis und nicht gewolltes Verhalten, wie einen SUV Fahren, besteuern. Als sei der Wachstumswillen, die InnovationsInvestition in eine bestimmte Richtung ohne Anreizsteuerung, der Regierung, noch möglich.

Für das Format Delta bzw. Scobel werden extra Einspieler für Buchempfehlungen erstellt, oft nimmt sich die Redaktion Zeit, Texte zu schreiben, Links zu setzen und die Professoren oder Gesprächspartner zu Verlinken.

Es ist also möglich von einer Behauptung, im Rahmen des Formats über Bücher zu den entsprechenden Studien zu finden. Oder was fast noch ein wenig interessanter ist, zu den erwähnten Firmen und deren Geschäftsberichten.

Ich zitiere mal aus der Rede von Dr. Herbert Diess gehalten auf der Hauptversammlung am 03.05.2018:

10,7 Millionen Kunden weltweit haben sich für ein Fahrzeug einer unserer Marken entschieden. Der Umsatz stieg auf mehr als 230 Milliarden Euro. Auch das Operative Ergebnis fiel so gut aus wie nie – es betrug vor Sondereinflüssen 17 Milliarden Euro; nach Sondereinflüssen 13,8 Milliarden Euro; immer noch ein Rekord.

Zudem ist die finanzielle Position des Konzerns sehr robust – trotz der hohen Belastungen aus der Dieselkrise: Unsere Netto-Liquidität im Automobilbereich ist heute mit rund 24 Milliarden Euro wieder so hoch wie vor der Krise.

Was ein bisschen interessanter ist ist der Anteilsbesitz den VW so hat:

PDF Anteilsbesitz gem. §§ 285 und 313 HGB für die Volkswagen AG

Theoretisch könnte man auf OpenMaps über jeden eingetragenen Sitz der Anteilsfirmen ein kleines VW-Logo erstellen und eine Prozentzahl des Besitzes dran schreiben. Das selbe geht auch mit dem Siemens Konzern, der Bayer AG, Rheinmetal usw.

Aber das ist so eine individuelle visuelle Geschichte über die ich mir einen leichteren Zugang zum Verständnis des Netzes machen möchte, kann sein dass die Mehrheit nicht so auf visuelle Angebote steht. Wir hatten das Problem bei den Panamafiles wo die Visualisierung der Daten auch ein Thema war.

Es gibt und gab einen schönen Zweiteiler auf 3Sat, Titel: Strom des Lebens.

In Kooperation oder Auftrag mit der NZZ, die Lizenzrechtlich die Dokumentation weiter vertreiben wird.

Hätten wir jetzt ein Portal, dann könnte ich nicht nur auf das Unternehmen verweisen was im Zweiten Teil der 3Sat Reihe, neben anderen, erwähnt wird. Ähnlich, wie Sobooks die Möglichkeit geschaffen hat, in Bücher zu Verlinken und Soundcloud einzelne Stellen in einem Audiofile zu kommentieren. Sondern ich könnte vielleicht auch ein paar Marktdaten zusammentragen auch außerhalb des Internetauftritts, des Unternehmens und des Wikipediaeintrags und natürlich der Geschäftsberichte.

Die Dokumentation verschwindet in Fünf Tagen hinter einer Paywall, da jetzt rein zu verlinken und das zu Kontextualisiern lohnt eigentlich nicht.

In Minute 37:20 beginnt der Beitrag zum Unternehmen „Sonnen„:

http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=76117

Im selben Beitrag kommt auch ein Dozent der TU Berlin zu Wort seine Arbeit, im Zuge der Publikationen könnte man auch verfolgen oder Verlinken: Portal halt.

Der „Deutsche“ hat´s ja nicht so mit Geschäftsanteilen, Aktien und Genossenschaften, im Vergleich zu anderen Ländern.

Wie willst du deinen Geldanlagen auch Vertrauen, bei den hohen Investitionshürden, die dir ausserhalb des Growdfundings auferlegt werden: Find mal n kostengünstigen Onlinebroker. Stiftung Warentest ist da bedingt hilfreich.

Womit wir theoretisch neben den öffentlich rechtlichen und der Wissenschaft eine weitere neutrale Instanz gefunden haben: bei der Stiftung.

Der Anspruch an einen guten Onlineauftritt oder halt an ein Portal ist ja dann, dass man für die Metadaten also Rahmen und Kontextinformationen hat, die ein wenig valide sind.

Hatte die Wikipedia nicht mal das Problem, dass Firmen und andere Interessengruppen Einträge in ihrem Sinne relativieren, verfassen oder beschönigen? Anonymes Editieren ausserhalb der Kommentarfunktion ist also das Gateway- oder PeerReview Problem?

 

 

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