Auf gute Nachbarschaft

Hier die ganze Pressekonferenz zur Klärung der EinBlendungsfrage: Das sind durchorkestrierte Medienveranstaltungen die nach innen und nach außen wirken sollen.

Mir tut Russland, wie es Heute besteht und daliegt, leid. Vor allem die Mehrheit der 144 Millionen, die es nicht einfach hatten und eigentlich Europäer sind, so eng wie ihre Geschichte mit unserer Verwoben ist. Ihr habt doch Heute alle Informationen, die früher nur Eliten hatten also Satellitenbilder und Literatur. Die russische Mutter mit der ich mich mal oberflächlich unterhalte über die dort residierenden Verwandten und die Rentenzahlung, Infrastruktur und Bestechungskultur für medizinische Versorgung und andere staatliche Leistungen oder Vertrauen in die Polizei, kann ich nur bewundern und bestärken ihre Kinder dazu zu nötigen neben der regulären Schule auch noch die russische Sprache und Schrift zu pflegen. Sie schafft damit ein Bindeglied für jede zukünftige Verständigung.

Leider sind wir, historisch, noch nicht weit genug weg von der Propagandascheiße die auch nach dem Mauerfall weiter ging. Die Oligarchen die Macht, Einfluss und Wohlstand auf sich vereinen, also deren menschenrechtsverletzende Kapitalisten halte ich für den selben Abschaum,  den wir bei den US-Managern finden. Die das Staatswesen durchziehende Korruption auf die man sich einstellen kann ist natürlich mies, nur damit ist das Land ja global gesehen nicht alleine.

So ein wenig innerliche Abrüstung zu betreiben und Länder nicht nach ihren Macht- und Geldhabern zu bewerten, stünde uns moralisch gerade bei Russland gut zu Gesicht. Die Anzahl von Arschlöchern und Idioten ist weltweit gesehen relativ gleich hoch. Egal in welcher Region. Hätten wir denn diplomatische Mittel und ein Netz zu russischen NGO´s, wenn wir nicht möchten, dass eine politische Veränderung, in Europa also Russland, durch Polizei und Militär Gewaltsam verhindert wird, sondern ein Reformweg der Geldmittel braucht, eingeschlagen werden soll?

Wir als Deutschland haben so massiv von der EU und natürlich auch dem Euro, profitiert durch die Ausbeutung nach innen und den wirtschaftlichen Druck durch Lohndumping und Subventionen unserer Unternehmen, dass wir historisch eine Verantwortung haben auch für die europäischen Mitgliedsländer um uns, wenn die da ihre Bürgerrechte und Freiheiten zurückschrauben.

Wirtschaftlich gesehen haben wir genau das Herrenmenschentum bekommen was die Nazis immer wollten. Welchen Druck und welche Macht wir ausüben können, wenn wir wollen haben wir an Hand der griechischen Krise gesehen. Varufakis kam doch aus den Sitzungen der Finanzminister  raus und hat beschrieben, wie da alle sitzen um das zu tun was Schäuble, als damaliger Finanzminister, diktiert hat.

Mit wirtschaftlicher Macht geht Verantwortung einher, du kannst die Länder um dich herum nicht Ausbeuten und wenn die Probleme bekommen sagen, ja das ist euer eigenes internes Ding lass die Zivilgesellschaft mal friedlich gegen die Kapitalisten die sich mit den Regierungen verwoben haben, die wir gestärkt haben protestieren. Vor allem nicht, wenn beide Seiten Waffen haben und die Zivilgesellschaft seit neuestem Smartphones. Wirtschaftspolitik ist auch immer Friedens-Sicherheits- bzw. Kriegspolitik.

Das ist wie Waffen und Kriegsgerät in Länder liefern und darauf hoffen, das wer auch immer, das irgendwann mal besitzt es es nie einsetzt auch nach Jahrzehnten nicht. So ein Gewehr verfault und verschimmelt in der Regel nicht. Das gilt auch für Panzer und andere Waffentypen.

Merkel hat die Außenpolitik immer als ein nach innen wirkendes mediales Mittel für ihre Umfragewerte verstanden. Die Mehrheit der Deutschen hat zum Glück ein, tief verwurzeltes Interesse, in der Welt nicht als Bedrohung wahrgenommen zu werden und Merkel wirkte auf der Internationalen Bühne so wunderbar unbedrohlich. Der alternde Deutsche mag es sich oberflächlich medial mit allen zu verstehen und auf der richtigen Seite der Geschichte zu stehen, nach der industriellen Massenvernichtung. Aber so ein bisschen mehr Kritik anhand von Exportzahlen und wenn es nur das Kriegsgerät ist, stünde unseren öffentlich rechtlichen gut zu Gesicht. Werdet ihr nicht ausdifferenzierte und kritischer Gegenüber der Außenpolitik, schlägt euch das Legitimationstechnisch durch die jüngere Generation irgendwann mal negativ entgegen.

Diese Harmoniesoße die scheinbar vom Publikum verlangt wird also interne Einigkeit- und Geschlossenheit, die Abwesenheit von öffentlicher Streitkultur, der in großer Koalition Regierenden wird als mediales Schauspiel im öffentlich rechtlichen nicht mehr lange haltbar sein, um politische Differenzen und Konflikte in anderen Ländern zu beobachten und zu konstatieren: Oh wie schlimm, mal gut, dass bei uns sich alle einig sind und wir damit nichts zu tun haben. Gut das hier alle an einem Strang ziehen, der mir um den Hals liegt. Da nutzen gerade breite Wählergruppen Nazis um hier das Maximum an Protest und Konflikt zu etablieren.

Schon mal n Außenminister gesehen der der Kanzlerin widerspricht und Argumente gegen ihre Politik in die Öffentlichkeit trägt? Okay Merkel war durch ihre Abwesenheit von greifbaren Positionen, die letzten Jahre, eh ein Sonderfall. Schon mal Politiker die die Uneinigkeit und gegenseitigen Argumente, eines Bundestagsausschusses zur Diskussion stellt, erlebt? Die spekulieren doch auch nur auf Verläufe. Ach ja Wirtschaftspolitik ist ja Sicherheitspolitik bzw. Kriegspolitik da darf man nicht kontrovers oder gar öffentlich drüber sprechen.

Die medial zu vermittelnde Formel ist eigentlich relativ einfach: In dem Maße in dem du Wirtschaftspolitik betreibst, betreibst du Zivilgesellschaftsförderungspolitik eben durch Goethe-Institute und Universitäre Vernetzung, wenn du als Staat deinen Kapitalisten erlaubst mit den Kapitalisten der anderen Staaten zu Handeln musst du im gleichen Maße die NGO´s fordern und aushandeln welche davon. Ein Außenminister kann sich dann auch in die Tagesschau stellen und sagen ja wir liefern da Waffen hin haben aber zugleich die und die nichtstaatliche Organisation finanziell gefördert und vertraglich rechtlich schützen lassen, sollte der Staat mit dem wir Handeln da repressiv tätig werden, stellen wir das Handeln ein oder haben im Vorfeld schon mal ne Sanktionsliste erstellt auch der anderen Länder die da Zeug hin importieren und exportieren. Machtpolitisch Vernetzung.

Ich bin dumm und Trump hilft mir: Deals machen.

Ah fuck you. Ich geh jetzt Frostpunk und Anno spielen und lasse mich von Konsumgütern ablenken. Obwohl da auch noch nicht alles implementiert ist, was macht StarCitizen eigentlich?

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