Hollywood der Ideenhändler

1999 war auch ein Filmjahr, Matrix [Podcast Minutenweise Matrix] und Fight Club waren Teile des Filmjahres, vor dem Übergang in ein neues Jahrtausend.
Wir hatten 1999 Animal Farm, The Green Mile und American Beauty als auch Episode I. Erscheinungsjahre können  Zufall sein, da ein Skript lange durch die Studios kreist bis es Produzenten findet. Ein rumgereichtes Drehbuch also Ideen, aus diesen sind also auch kursierende Ideen.

Welche Bestseller aus diesem Jahr laden zu weiterer und Heute noch aktuellen Diskussion ein? Eine Verfilmung hat also Wirkmacht durch den leichteren Zugang.

Holen uns die Filme und Ideen unserer Jugend wieder ein?  Werden die selben Geschichten immer wieder neu erzählt? Remake? Ähnlich der Musikhits die neu abgemischt werden, weil man ähnlich, wie bei Schnitten in der Mode versucht etwas das vor 20 Jahren schon mal funktioniert hat wieder zu vermarkten? Es wird uns vorgesetzt. Die Modedesigner der größeren Marken haben die jährlichen Kollektionen enorm erhöht und müssen für die kommende Saison gleichzeitig vermuten welche Schnitte und Farben trenden. Es ist immer die Sepekulation eines Industriezweiges was der Konsument wohl haben möchte und worauf er wohl anspringt.

Die Rolle des Kevin Spacy, in American Beauty, starb wegen welchen  Verdachts seines Nachbarn?

Hollywood sollte doch die Ausbreitung neuer Ideen sein, der Zeit angepasst oder besser über die jetzige hinaus reichend. Sich gut verkaufende Märchen mit Anknüpfungspunkten, die leider immer Liebe, Tod oder eben gesellschaftliche Perspektiven sind.
Das Storytelling oder manchmal auch nur der MacGuffin ist in Spielen, wie im HollywoodMovie viel zu oft der Verlust eines Familienmitglieds. Oder aber auch das geliebte Haustier, wie bei John Wick.

Gute Unterhaltung ist natürlich für jeden etwas anderes und die Masse, der Konsumenten, von der ein Großteil, im globalen Dorf, in China sitzt, wird den CGI-Effekten auch irgendwann überdrüssig werden. Oder aber anfangen diese auseinander zu nehmen und zu bewerten. Anstatt vom Kinosessel aufstehen und konstatieren: „Yo, war geil.“  Also Zerstreuung und Unterhaltung geglückt.

Ob es einen besorgen sollte, dass man die Helikopter aus Edge of Tomorrow bei der NATO -Übung in Europa bewundern konnte und wann die Exosklette die es in Alien, wie Avatar und anderen Filmen zu bewundern gab, nicht nur in den Werkshallen der Autobauer findet, sondern auch auf den Schlachfeldern – dieser Frage nach dem Umsetzung des Phantastischen Denkens, dass man auch auf andere Ingenieursleitungen Übertragen kann, die nicht destruktiv sind, gehen Stephan und seine Gäste nach.

Viel zu oft ob nun nach Gattaca [1997] oder Minority Report [2002] also der Idee des Pre-Crime und dem GenEditing holen einen ja eher ältere Erzählungen wieder ein, aber wir kennen sie und das ist wohl der Punkt.

Das Geschichten Erzählen ist nicht in der Krise, Podcast und Serien boomen nach dem binge drinking gibts lange schon das binge watching. Je älter man wird so man also 1999 aktiv als Kinogänger erlebt hat,  also irgendwie zur Generation Y gehört, desto ausgereifter wird der Erfahrungsschatz und jede alte Erzählung also jedes Remake regt einen auf, da es doch neue SienceFiction braucht. Obwohl wir uns nie auf eine gemeinsame Erzählung einigen werden, der sonntägliche Tatort richtet sich nun mal nicht an Franzosen, Amerikaner und Engländer.

Das Netflix- und GameBranchen -Kapital meandert auf der Suche nach neueren, anderen Erzählformen und Visualisierungen in breitere Ecken, schafft also Räume und neuere Möglichkeiten.

Ist also alles gut mit den Geschichten die uns serviert und zu unterhaltungszweigen Erzählt werden ohne das sie tiefer liegende Konzepte und Ideen offenbaren? Ist der Mainstream kaputt? Sind die beliebten TrueCrimeErzählungen nicht spannender, weil unumstößlich wahr und absolut ehrlicher?

Jedem seine Unterhaltung.

Als es im linearen Fernsehen noch mehr Geld gab wechselte es von den Talkshows zu den Gerichtsshows um dann auf das noch billigere ScriptedReality-Format einzuschwenken. Auch hier hat sich der Outputt an Erzählung also eher erhöht als reduziert.

Wir hatten einen VampirTrend der in einen Zombie-Serien und Filmtrend hinüber glit und gefühlt anhält.

So nimmt man jetzt nicht das Model des zuweilen romantischen bis tötlichen, lichtscheuen Blutsaugers mit Hang zur Macht sondern den Zombie als Model anhand dessen Geschichten und Erzählungen vollführt werden. Die Projektionen in die Figuren mit Eigenschaften, in die Avatare funktionieren also Perspektivisch immer, passt man den Rahmen und die Variablen an.