Doug DeMuro Autos

Ich hab zwar n Führerschein aber bewusst kein Auto. Die Dinger stehen die meiste Zeit rum, okkupieren den öffentlichen Raum, machen Krach und die Luft schmutzig und kosten Steuer, Versicherung und Menschenleben.

Aber ich suchte grade hard Doug DeMuro der Mann ist so unwahrscheinlich positiv sympathisch und nimmt sich genug Zeit Autos zu zeigen, dass ich aus versehen fast alle seine Videos geschaut habe.

 

bewegende Dinge

Um meine folgende Idee, die nicht gut sein muss, zu verstehen müsst ihr leider das verlinkte Video schauen.

Dadurch das dieser gar nicht so kauzige Typ über ihre Autos mit den Bürgern ins Gespräch kommt lernt er sie kennen: Die gewerbetreibende Nagelstudiobesitzerin, den schikanierten Fahrschulbesitzer die Polizei die in der Region zuständig ist. Eine Aufgabe die eigentlich die soziologische Rolle der Politesse der Frauen die über den beweglichen Besitz der Bürger ins Gespräch mit diesen kommen könnte.

Frauen die mit dem Logo StadtService rumlaufen (Marketing und Akzeptanz) und neben den geparkten Autos auch über Müll oder vom Bürger gepflegte und angelegte Baumscheiben sprechen könnten. Wer als Kommune eine gute Beziehung zu dem Bürger haben möchte, der könnte Frauen für Stadtbezirke einteilen, die nicht primär für die Kriminalität sondern für andere „bewegende“ Dinge zuständig sind.

Kommunale Realität ist meist eine andere: Durch die KFZ-Stelle kennt die Kommune jeden Besitzer und dessen Auto oder zumindest schlummern diese in einer Datenbank. Durch das Ausweisen von Parkzonen und Plaketten für Anwohner kann man über Straßenzüge ein genaueres Bild der Autos erlangen, was für die Planung von Parkinfrastruktur wichtig ist. Eine Parkzone für die Anwohner Plaketten erwerben können um dort länger stehen zu dürfen als die ausgewiesene Stunde oder die zugelassenen zwei Stunden, bedeutet dann eine weitere Datenbank von Bürgerdaten und ihren Autos. Sofern in so einer Zone auch Geschäfte angesiedelt sind hat das Gewerbeamt ja den Zweck und das Finanzamt die Umsätze. Der Gewerbetreibende ist aber eher an einem sauberen Gehweg interessiert und die Anwohner die eine Kneipe oder ein Restaurant in der Nähe haben an der Nachtruhe. Die kommunal ausgebildeten StadtService Politessen könnten auch für diese Konflikte zuständig sein oder zumindest für die Kommunikation dieser, an die entsprechenden kommunalen Stellen.

Nimmt man an, dass genug Parkplätze für die Autos existieren dann ist die Lösung eigentlich Software die auf den nächsten freien Parkplatz hinweist.

In Schweden oder warens die Niederlande? Werden Briefträger für das Aufsuchen alter allein lebender Menschen bezahlt.

Für euch hört sich das nach Überwachung an und ihr wollt lieber in Ruhe gelassen werden? Kein Problem – das Kriterium ist immer entweder ihr habt ein Problem oder ihr werdet zum Problem. Ansonsten lässt einen der Staat, hier in Form der Kommune, ja in Ruhe – naja abgesehen von den Datenbanken und Informationen die die Behörden die IHK und viele weitere pflegen.