Medienhacker

#Theoriebestätigung: Die Kranken und Schwachen sind zu Erst von der überwachenden und kontrollierenden Digitalisierung betroffen: Schufa, Gesundheitsapp, ARGE eAkte, Smartphonekontrolle bei Flüchtlingen….

Natürlich gehören die Nazis zu den Kranken, ob sie in Tateinheit auch zu den wirtschaftlich Schwachen gehören oder einfach nur zur Landbevölkerung die ungerne Auto fährt, wird sich im Zuge der Ermittlungen zeigen.

#Lobo mit Kommentaren zu den russischen Medienhackern.

Kampf dem Individualverkehr

Nein, ihr sollt ficken so viel ihr wollt. Mich regt die private Okkupierung des öffentlichen Raumes auf. Mein Fahrradweg wird blockiert, meine Ohren durch den Lärm belastet, meine Gesundheit durch die Abgase geschädigt, meine Kinder gefährdet und ich kann nur die Hälfte des Bürgersteigs verwenden, muss mich Ampeln unterwerfen, die Hausfassaden werden dreckig und Straßen sind einfach mal scheiße teuer in der Instandhaltung.

Die Autos haben nicht mehr als 120 km/h auf der Autobahn zu fahren und nichts in den Innenstädten verloren. Fahrräder, Busse, U- und S-Bahnen gerne auch Elektroroller, Handwerker, Feuerwehr und Krankenwagen reichen mir völlig aus in meiner Innenstadt. Natürlich muss man differenzieren zwischen weitläufigen ländlichen bergigen Gemeinden bis 50.000 Einwohnern, die ohne Auto im Winter tatsächlich Probleme bekommen darum geht es nicht. In Ballungszentren also Städten kann einfach nicht jeder und der Partner und die volljährigen Kinder ne Karre haben, dann zieh auf´s Land.

Ans Werk.:Ab in die Lokalpolitik und für autofreie Zonen streiten.

/edit von wegen tötende Autos, wir haben ja nur 3000 Verkehrstote jedes Jahr jetzt ohne die die Überlebt haben, kein lokales oder Bundesumweltamt führt Statistiken zu überfahrenen Wirbeltieren.

#Dieser B. – Scheuer hätte der Mann Rückgrat, ließe er seine Generalsekretäre n Paper zur Abwicklung der Zehn VW-Automarken also des ganzen Vw-Konzerns erstellen. 800.000 Angestellte im Konzern, plus 1,1 Millionen Beschäftige bei den Zulieferern, die eine Umschulung und Anschlussverwendung bekommen. VW macht etwa Ein/Zehntel des deutschen BIP´s aus. Hinzu kommen Autohändler und deren vergebene Kredite, Autoversicherer, Tüv feste und freie Werkstätten usw.

Alleine ein Abwicklungsplan, sollte diese Apokalypse notwendig sein – wirkte schon. Ach, wir wollten die Abwicklung nur Volkswirtschaftlich mal durchrechnen und überlegen, welche Sicherungssysteme wir einziehen, sollten wir das mal machen müssen. Das Papier liegt halt hier in der Schublade, des Verkehrsministeriums. Wir haben auch mal die Steuersubventionen der Pendlerpauschalen und Firmenwagen und einige andere subventionelle Faktoren mit in das Paper gepackt. Just in Case – Schönen Konzern haben Sie da wäre doch schade, wenn dem was passiert.

Bisschen Trittin zur Beruhigung hören:

Schweigende Krümel, das Stück vom Kuchen und die ganze Bäckerei

Von allen für alle! wem gehört hier was und warum.

Mein linkes staatstheoretisches Ideal sieht nicht alle Infrastruktur in privater Hand. Ich glaube immer noch an die Idee, dass die Straße an dem das Haus angeschlossen ist, eine Leistung von Allen für Alle ist, die durch den Staat als Mittler vollbracht wird. Die dann auch von allen und für alle gedacht ist und zur Verfügung steht.

Stellt jemand an dieser Straße eine Schranke auf und verlangt Geld für die Nutzung ist das verwerflich und entspricht nicht mehr meiner Idee des von allen für alle. Gegen die Maut in Wohngebieten 😉

Unter dem Asphalt, der Straße ohne Schranke, liegen Zu- und Abwasserleitungen, Stromleitungen, Kupfer- und Kabelleitungen auf dieser Straße holen Entsorgungsfirmen Müll ab, Krankenwagen, Feuerwehr und Polizei erreichen den Bürger.

Nun gab es nach der Wirtschaftswunderzeit einige staatliche Unternehmungen, die aus kapitalistischer Sicht natürlich zu konkurrenzloser Ineffizienz und Verschwendung und möglicher Weise auch zur innovationslosen Stagnation einluden. Das Framing des faulen Beamten, war mal beliebt. Der Bürger war, zum Beispiel, bei der Post nicht unbedingt Kunde sondern beherrschter Bürger. Das Beamtentum mit seinen Ansprüchen ist tatsächlich eine so wichtige Idee, dass diese nur Polizisten, Staatsanwälten und Richtern vorbehalten sein sollte und vielleicht noch den Leitungen der JVA´s.

Das kapitalistische Argument war und ist also das mittelnde Staatswesen sei ineffizient und verschwende unnötig Geld, dass von allen ist und für alle sein sollte.

Daher erfolgte die Privatisierung der Güter die wir alle mal bezahlt hatten. Die Post verlor das Monopol und die Telekom wurde etabliert und durfte an die Börse, die Stromnetze ebenso wie die Bahn. Nur bei letzterer wurde noch öffentlich diskutiert, was man auf alle Privatisierungen anwenden kann: die Tatsache das „Besitz“ der von alle für alle sein sollte an die Börse geht und man diesen damit den global agierenden Milliardären und Unternehmen, wie Blackrock auf dem Silbertablett, der Börse, übereignet. Mit dem Zwang zum Überschuss.

Es ging sich damals um richtig viel Land, auf dem sich das Schienennetz verteilt, wozu Grundstücke gehören, auf dem alte Bahnhöfe stehen und Bebauungsflächen, die mal Teil des Schienennetzes waren. Wer mit ein wenig offenen Augen durch die Welt geht der wird erkennen, dass Land und Immobilien, das eigene Heim und Haus, immer noch zum einen elementar wichtig und zum anderen erstrebenswert und zum Dritten extremst Gewinnträchtig sind: Mit Immobilien und Land macht man Geld.

Die teure Ineffizienz die man dem Staat vorwirft realisiert Siemens dann, indem die ICE-Züge bauen die dauernd kaputt sind und nicht betriebsfähig. [Als starker Staat keine Eier in der Hose um die Züge in Frankreich oder China zu kaufen.]

Die nächste Stufe die trotz föderalem Umlagesystem (Länderfinanzausgleich u.a) angeblich nötig ist, sind dann Kommunen und Städte die Privatisierung durchführen: Du hast ne U-Bahn oder Straßenbahnnetz und verkaufst es an Investoren, bekommst einige Hundert Millionen und kannst als Stadt damit sofort arbeiten. Du mietest dein ehemaliges Schienennetz, was mal von allen für alle war, von dem Investor zurück zahlst damit die Zinsen auf die Millionen die du sofort bekommen hast und besitzt damit einen teuren Kredit, hast Mitspracherechte verloren und etwas was mal alle finanziert hatten, Einzelnen übereignet. Die Privatisierung und damit Enteignung, von Infrastruktur die alle für alle und nicht für einige wenige bezahlt hatten.

Das diese PPP Verträge, auf lange Sicht zu Lasten der Kommunen gehen, haben dann Volkswirtschaftler und Ökonomen in wissenschaftlichen Publikationen versteckt, die attac mal gelesen und verlinkt hatte.

Zinsen und Gewinne sind der fundamentale Unterschied bei der infrastrukturen Versorgung, deren Mehrwert und Berechtigung in ihrem Funktionieren selbst und nicht in der Bereicherung einiger privater Gesellschafter und Unternehmer liegen sollte. Dies bedeutet nicht, dass nicht Gewinne für Erhaltung und Neuinvestitionen, in verbesserte Technik fließen soll und darf sondern, dass der Abfluss von Kapital aus der infrastruckturellen Versorgung  zu kritisieren ist.

Ebenso, wie eine Krankenkasse eigentlich als Umlagesystem funktionieren sollte und nicht den Abfluss von Geld als systemimmanent implementiert haben, deren Funktionieren in Form von Leistungen für Kranke ist der Profit. Die Perversion der privaten Krankenversicherung wird uns die kommenden 10 Jahre und darüber hinaus noch beschäftigen. tatsächlich werden davon viele ehemalige Beamte betroffen sein.

Effizienzoptimierungen die angeblich ausbleiben, wenn es keine Konkurrenz gibt – ist nicht glaubhaft. Verantwortung und Schuld für schlechtes oder nicht Funktionieren bleibt existent.

Die Qualität einer Leistung ermisst sich eben an dieser und nicht in Profit also Rendite oder Zins.

Dieses linke Ideal an die vielen kleinen individuellen kommunalen Einzelfälle anzulegen, wird vor dem Hintergrund verarmender Gemeinden schwerer. Zornig machen darf die halbherzige Privatisierung von Staats- oder Bürgereigentum aber immer. Das Schwarzbuch der Steuerverschwendung schlägt nun ebenso in die neokapitalistische Lesart der Staatsfinanzen, wie das aktuelle Verfahren der Frequenzvergaben für die 5G Frequenzen, deren bundespolitische Fahrlässigkeit, bei der Planung über die elementar wichtige Schaffung neuer Infrastruktur, erschreckend ist. Es wirkt undurchdacht und planlos. kurzum unausgereift: Frequenzersteigerer Masten die sehr nah beieinander stehen müssen, doppelt oder dreifach Bauen zu lassen. Den starken und klugen Staat scheint es nicht zu geben. Der Interessensausgleich vieler Gruppen, die der Bund versucht, treibt komische Blüten des Kompromisses, wo ein wenig Stärke und Entscheidungsfreude gegen Gewinninteressen und für das Funktionieren wünschenswert wären.

Wer es schafft im Plenum das komplette Stromnetz der Bundesrepublik an nur Fünf große Energiekonzerne zu übereignen, und deren Atommüll, der Produkt der Börsengewinne ist, wieder dem Bürger also dem Staat als Verantwortung zurück zu geben [Asse], der schafft es locker ein nicht funktionierendes Mobilnetz hin zu nehmen. Kein Arsch in der Hose gegenüber den Konzernen aber friedliche Protestler von Bäumen jagen.

Bad Governance Bilanz Deutschland

/edit der Merz meinte: Wir haben die besten Politiker, die man für Geld bekommen kann.

#ich bekomme hier ja wieder nichts mit: Das Bundesministerium der Verteidigung, unter der Führung von Zensursula, hat eine Beraterin von McKinsey aufgenommen, die hat teure Beraterverträge eingefädelt zu Lasten des Bundesverteidigungminsteriums und unserer Steuergelder. Überall dieses neokapitalististische Pack als Berater, im Bund. – Mehr Bundestagsausweise an Lobbyisten verteilt, als gewählte Abgeordnete im Bund – was okay ist, externe Expertise ist gut aber ein bisschen Augenmaß von Wem man sich Was sagen lässt wäre hilfreich.

Oh Wasserwerfer

Das Demonstrationsrecht und Versammlungsrecht ist neben Wahlen eines der wichtigsten demokratischen Mittel und eben Recht, dass jedem Bürger zur Verfügung steht.

Der Umgang mit der Freiheit zur Demonstration lässt in Deutschland oft zu Wünschen übrig. Die Idee einen Verwaltungsprozess, vor dieses Grundrecht zu schalten in Form der Anmeldung einer Demonstration dient offenbar nicht dem Minderheitenschutz sondern der Möglichkeit Gewalt gegen den protestierenden Bürger zu legitimieren. Dies in Einheit mit den verschärften Polizeiaufgabengesetzen, ist kritikwürdig.

Die Idee jedes Protestes ist eben, neben der Sichtbarkeit der Unzufriedenheit, auch der wenigstens temporäre Stillstand. Quasi die Entschleunigung des Systems zum erneuten drüber nachdenken. Sei es Hambi, Stuttgart oder Castorblockaden oder andere Proteste der letzten Jahrzehnte.

Jeder Einsatz sieht eine andere Polizeitaktik vor. Auch auf diesem Feld wurde über die Jahrzehnte hinzu gelernt. Ein häufig stattfindendes Testfeld sind Fußballspiele anhand der Straßenzüge und Infrastruktur, werden Einheiten taktisch postiert und Ein- und Abzugwege etabliert.

Eine gewisse Übung und Erfahrung auch zur Deeskalation sollte eigentlich vorliegen.

Meine Behauptung wäre jetzt Proteste und Demonstrationen verursachen Sachschaden oder wirtschaftliche Einbußen durch temporären Systemstillstand, der Einsatz von Polizeikräften erhöht die Gefahr zum Personenschaden, der weit schlimmer wiegt.

Die Gefahr der Repression für den einzelnen Demonstrations- oder Protestteilnehmer hat sich zunehmend in die juristische Nacharbeitung verschoben. Die bedingt durch die Einseitigkeit der Gewichtung, der Aussagen der Polizei, ein wenig schief liegt. Die  Forderung der neutralen Beweisaufnahme führt dann jedoch zu mehr Überwachung. Kameras, Funkzellenabfrage usw.

Und das alles nur um den medialen Impakt klein zu halten was die nächste Stufe oder Dimension des Protestes ist: andere Wissen zu lassen, dass man Unzufrieden ist, durch die Bilder und Videos des Protestes. Sobald du einen gewissen Grad an Sympathie für deine Sache erreichst, greift der Mehrheitenschutz.

https://de.wikipedia.org/wiki/Diether_Dehm#Strafverfahren

Irgendwie ne andere Protestkultur in Frankreich, nicht unbedingt schädlicher:

Die Nachdenkseiten zu diesen Protesten:

Die Anstalt

https://www.zdf.de/comedy/die-anstalt/die-anstalt-vom-20-november-2018-100.html

BlackRock hatte die Tentakel, tief in den Datensätzen der EU, mit aladdin.

https://blog.fefe.de/?ts=a5081c8b

Forschung aktuell hatte die letzten Wochen wieder so viele schöne Themen zum anknüpfen, dass ich wie ein Elefant im Süßwarenladen gar nicht weiß wo ich da am liebsten zulangen soll.

Forschungsprojekt „iBorderCtrl“

So wie Sozialstaatsreformen immer die Kranken und Schwachen zu Erst betreffen, so ist es mit der Überwachungstechnik. erst mal die nehmen die sich nicht wehren können. Smartphoneauswertung durch die Asylbehörden war nur der Anfang.

 

Kerndatensatzdiskussion

Ich verblöde hier zunehmend. Am Ende lande ich wieder bei der Wahrheitsfindung der Urteilskategorien die Kant fällt und habe damit Nichts erreicht.

Ich wollte eigentlich behaupten, dass es Zahlen gibt die zwar die Vergangenheit und Gegenwart beschreiben, man diese aber nie für die Prognosen und politische Entscheidungen für die Zukunft, heranziehen sollte. Und dies, erst recht nicht Programme (KI) machen lassen sollte da diese zu viele Faktoren nicht mit in der Berechnung haben und damit die Urteile falsch sind.

So nach dem Motto lasst uns erst einmal die richtigen Zahlen und Daten sammeln uns auf diese einigen, um dann Urteile für die Zukunft zu treffen. [der ewig währende politische Entscheidungsprozess]

Damit lande ich wieder bei dem Problem des als Eins gültigen, was mir vor 15 Jahren schon Kopfzerbrechen bereitet hat, da jeder Faktor in einer Formel auch als Eins gültig ist, alleine durch seine Existenz / alleine durch seinen Bestand. Das gibt es aber nicht, jeder Faktor muss sich weiter hinunter gliedern. Es gibt nicht das als Eins gültige, das unabhängig wahr ist oder ohne Kontext funktioniert. Kurzum mir macht die Vierte Dimension zu schaffen. So weit zu schaffen, dass ich den Prozess, in dem die Formel aufgestellt wird mit in der Formel haben möchte.

Es ist immer im Vorfeld bestimmtes und nicht unbestimmtes Funktionieren.

Das ist total banal dagegen kommst du aber nicht an.

Kriterium ist das Funktionieren der Formel.

Anspruch ist ja nicht nur ob die Formel funktioniert sondern wie.

Was sind überhaupt Faktoren die wir mit in der Berechnung haben wollen?

Naja die die Realität abbilden, Bevölkerungsanzahl in einem Gebiet / der Kommune zum Beispiel, die Reisenden, Geburten und Sterbefälle, lassen wir außen vor. – Ja aber dann stimmen die Zahlen doch nicht. -Genau.

Erfreuen wir uns an der Komplexität der Welt und hören auf unser Mitgefühl, verteilen Berechtigungen durch Kapital und alles weitere wird sich ergeben auch über gefühlte Wahrheiten und Fake-News. Vertrauen ist ein rares Gut, welche Gruppe meint sie habe unabhängige Zahlen und keine Interessen, wenn sie mir Zahlen gibt die ich als Politiker als Entscheidungsgrundlage verwenden soll?

Es wird sich immer nur um Wahrscheinlichkeiten gehen, dass ein bestimmtes Ereignis eintritt oder verhindert wird.

/edit

Meine lieblings Medienproduktiontiere haben im Kontext des Heil Interviews ein paar geile Perspektiven abgeliefert.

White Troops

Dieter Nuhr: ~Kein Wunder, dass die Leute immer weniger Ahnung von Geschichte/n haben, diese werden ja immer mehr, mit voranschreitender Zeit.

Gerade den Kopf nicht frei, um die Gedanken über eine unbewaffnete europäische Armee nieder zu schreiben, die mit 500.000 Mann durch Europa zieht und sich wie das fahrende Königsgefolge, in jeder Region mal nieder lässt und versorgt werden will.

 

 

Zerspahnung

Endlich kommt mal irgend jemand, mit einem Vorschlag um die Ecke, den man ohne Ergebnis diskutieren und drüber nachdenken kann.

Jetzt muss ich hier wieder auf Gruppierungen, die normaler Weise erst Mal einen Vertrauensvorschuss von mir bekommen, hören: Spd, Vdk, DGB u.a.

Der Vorschlag von einem schwulen, dessen Gruppe es nicht einfach hat Kinder zu adoptieren, ist ja schon mal was wert.

Die Debatte ist spannend, wenn man diese an Hand von Einkommens und Bevölkerungszahlen führen kann. Wie viel lohnabhängig Beschäftige, mit welche jährlichen Brutto/Netto Einkommensstrukturen haben wir denn?

Wieso hat der gut verdienende Unternehmer und seine Gattin auch ein Anrecht auf Kindergeld?

Das Leben schreibt die Geschichten hier also ein Einzelfall eines guten Freundes:

Seine erste Frau hat zwei Kinder mit in die Ehe gebracht. Er hat sich Selbstständig gemacht und ist dann natürlich in eine private Krankenversicherung. Ein gutes dreiviertel Jahr später hat sie die Krebsdiagnose bekommen. Die Krankenversicherung hat sich geweigert die Kosten für die Krebsmedikamente zu übernehmen, sie ist gestorben. [also Nichts von wegen: only in America – Danke Rayk]

Er hat seine zweite Frau kennen gelernt und als Angestellter richtig gut verdient und in die Sozialkassen eingezahlt. Zwei eigene Kinder gezeugt. Sie ist der Alkoholsucht verfallen und hat sich nach der Therapie scheiden lassen. Er hat seinen gut bezahlten Job verloren und mit über 54 Jahren keine Stelle mehr gefunden, die Netto 1200€ einbrachte. Er hat sich mehr oder minder illegal Drei 400€ Jobs besorgt und diese über andere Personen laufen lassen, um bis zum offiziellen Renteneintritt durch zu halten und eine Rente zu haben, von der er wird Überleben können. Natürlich hab ich mit ihm die Sachen durch gesprochen und auf den Zuverdienst auch nach Renteneintritt hingewiesen aber er wollte, das so durchziehen. Meine Prognose war eher, dass er n Herzinfarkt bekommt, wenn er nicht n bisschen auf sich achtet. Vor etwa einem Jahr hätte er den offiziellen Renteneintritt gehabt, es war kein Herzinfarkt sondern Lungenkrebs, der das verhindert hat.

Kurzum große Anteile seines Lohns über die Jahrzehnte, sind auch für Vier Kinder verwendet worden. Eine Perspektive die er so nie eingenommen hätte, weil selbstverständlich.

You can do what?

Wir treiben uns also hier auf einem Feld der Selbst-Akzeptanz und -Erkenntnis herum im Spannungsfeld der Akzeptanz der Gruppen in dem sich das Individuum bewegt. Verständnis für harmlose und eher diskriminierte Minderheiten, darum geht es mir primär.

Das Geschlecht ist eine Kategorie die wir über Menschen legen. Die Frage ist ob man auch ohne dieses Hilfsmittel, der Kategorie, Zufrieden leben kann.

Ich meine es sei medial International zu beobachten, dass die Uneindeutigkeit von Geschlecht also die Natur, Unbehagen und Ängste triggert, am meisten wohl bei Männern. Auch hier kann ich keine validen Studien verlinken.

Die Natur kennt Evolution durch Mutation. Leider habe ich nur halb valide Zahlen im Gedächtnis: Etwa 2000 Säuglinge kommen im Jahr in Deutschland zur Welt wo das Geschlecht nach der visuellen Prüfung nicht eindeutig bestimmt werden kann. Medizinischer Ablauf war oder ist die Eltern zu einer Entscheidung für operative Eingriffe zu bewegen, die dann das Geschlecht eindeutig verankern. Eine Forderung ist, diese frühen Operationen oder hormonellen Eingriffe sein zu lassen, gehen diese nicht vom betroffenen Individuum aus.

Es gibt wenigstens zwei Variablen, die eine ist das subjektive Empfinden der Zugehörigkeit zu einem Geschlecht, das andere ist die sexuelle Anziehung und Präferenz.
Fernab vom erlernten/geprägten Fetisch oder sexualisierten Objekten oder Praktiken.

Ich kann und will nur auf in Deutschland etablierte Verfahren eingehen. Handwerk halt.

Wäre ich jetzt keine Privatperson sondern Journalist oder Wissenschaftler könnte ich Aussagen über Individuen hinweg treffen und generationsübergreifende Entwicklungen aufzeigen in Bezug auf den Umgang mit Transsexualität, in Deutschland oder der DDR  oder die Operationstechniken, die einem guten Operateur zur Verfügung stehen, damals und heute, um durch Entzündung oder Belastung zerstörtes Hautgewebe zu formen.

Ich saß also irgendwann mal mit einer Bekannten bei einem Künstler, der geschlechtsangleichende Operationen durchführt und ein breites Portfolio an Operationstechniken kennt. Als Mann ist die zentrale Frage, die ich mir stellte, wie sieht es mit der Orgasmusfähigkeit nach der OP aus? Andere Transen berichten von dem ersten Orgasmus, etwa ein Jahr nach der Operation. Ich hätte gerne im Operationssaal gestanden und mir die Arbeitsschritte angeschaut. Zentral auch die Frage, warum man den Schwellkörper nicht in seiner Funktion erhalten kann, Teilen und hinter der Haut des Hodensacks die die Schamlippen bilden links und rechts des Eingangs der Neovagina anbringen.
Ich kann das leider nur im Groben! skizzieren.

Der Hodensack wird Herzförmig aufgeschnitten und diese Haut dient später auch zur Formung der äußeren Schamlippen und ein Teil wird im Innern also oben an die NeoVagina genäht. Die Penishaut erhalten wir durch den runden Schnitt unter der Eichel. Penishaut und Hodensackhaut wird zur Neovagina zusammen genäht und halt zwischen Enddarm und Blase/Prostata rein gedrückt.

Es wird die Harnröhre gekürzt, darüber angebracht und die Eichel abgeschält und als Klitoris ebenfalls dort festgesetzt, dabei gilt es auf das kleine Nervenpaket zu achten, welches nicht beschädigt werden darf um die Orgasmusfähigkeit bzw. die Empfindlichkeit an der Klitoris zu erhalten.

So eine Eichel hat 2500 Nervenzellenpunkte für die Empfindlichkeit, eine random Klitoris hat 8000 Nervenzellpunkte für die Empfindlichkeit, schält man die Eichel ab und setzt diese über die Neovagina und erhält dabei das dahinter sitzende durchblutete Neurovaskuläre Bündel, hast du die ersten Wochen nach der ersten Operation richtig Party zwischen den Beinen. Bis sich das alles mal „setzt“, abgeschwollen ist und dann ein kognitiver Bezug zur neuen Situation geschaffen wurde. Plus die Notwendigkeit zu Buschieren also die Neovagina mit Hilfsmitteln zu benutzen, zu dehnen und zu strecken.

Nun das Wichtigste:
Entfernte Hoden und Schwellkörper darf man nicht mit nach Hause nehmen, um diese in Alkohol eingelegt in einem Glas über den Fernseher zu stellen. – Ja was? Man wird doch wohl mal fragen dürfen.

Angeblich gab oder gibt es ja einen Trend bei Frauen sich die Schamlippen kürzen zu lassen, das visuelle Ideal was der Operateur anstrebt steht im nachrangigen Verhältnis zur Funktion.

Die die sich diese Operation antun sind keine Männer sondern Frauen, im falschen Körper. Angleichende Operation! Der Weg dahin führt über ein Jahr betreuende Therapie und wenigstens zwei Gutachten und einem Richter der sich den Fall anschaut und beurteilt.

Schwule haben mit Transen nun wenig zu tun, dort geht es sich um die Männlichkeit.