Jesus Musk zu Neuroadaptern

Die meisten Heroinabhängigen hatten als Kinder Angst vor Spritzen.

Satire arbeitet auch mit der Übertreibung, hinein ins Lächerliche verliert nicht den Kern der Sache sondern macht auf diesen Kern Aufmerksam.

[Ist übrigens auch eine Methode, von vielen, um latente Sozialphobien zu behandeln. Klient: „Ich fahre nicht gerne Bus, weil ich das Gefühl habe mich schauen immer alle an.“

Coach: „Okay, stell dir vor, sobald du in den Bus steigst schauen dich alle an, Köpfe drehen sich nach dir um, alle starren dich an, holen ihre Smartphones heraus, machen Fotos sammeln sich um den Platz auf den du dich gesetzt hast. Leute von der Straße kommen in den Bus um dich zu sehen und Blockieren die Tür. Das löst ein Verkehrschaos aus so dass Polizei, Feuerwehr und später auch Kamerateams kommen.- Prüfe beim nächsten Mal halt ob wirklich alle freundlich zurück oder überhaupt schauen.] Ansonsten: Sicherheit durch Routine. Negative Annahmen im Vorfeld führen zu Ängsten.

Wenn ihr die Smartphones eh dauernd nutzt, wollt ihr es nicht an euer Hirn anschließen? : das ist doch Satire ^^. Übers Ohr, wie die Substanzen abgebenden transdermalen Pflaster

Das Problem mit Drogen ist nicht, dass sie sich scheiße anfühlen.

Mir fällt ein Interview mit einem Prof. ein, für dctp, [leider depubliziert] der hat über seinen Hirnschrittmacher erzählt und wie es sich damit lebt. Das Pulsen der Elektrode hat etwa 80.000 Einstellungsmöglichkeiten und wohl echte Auswirkungen auf seine emotionalen Zustände – was er besonders nach einer Nachjustierung durch den Arzt gemerkt habe, die seinen depressiven Zustand ausschaltete.

https://www.youtube.com/watch?v=-pBO88plYQg

Die emotionale Hürde etwas in sich einzuführen, ist eigentlich schlecht für das Produkt. Ja, ich hab die Serie Altered Carbon auch durchgeschaut [Black Mirror ist eigentlich noch besser] aber nicht alles was möglich ist, wird auch umgesetzt. Wir haben uns nicht Atomar ausgelöscht, wir haben kein Klonbaby [Gattaca] wir konnten das Ozonloch schließen [fast], das Waldsterben und den sauren Regen verhindern [die älteren erinnern sich]. Von daher bin ich relativ gespannt was Jesus Musk meint mit schwachen elektronischen Pulsen, am Hirn bewirken zu können.

Es gibt eine seriöse Studie zu religiösen Erfahrungen durch das ansetzten von Magnetfeldern an der Schläfe. Dieter Nuhr und Dr. Mark Benecke hatten dazu mal was erzählt.[verlinke es sobald wieder gefunden]

Rechte Medien These

Es gibt die anderen nicht. Keine elitäre Gruppe die sich verschworen hat, es gibt viele Gruppen mit vielen Interessen und unterschiedlichen Mitteln die aus politischer Macht, sozialem Einfluss und kapital-gebundenen Einfluss besteht. Zugleich gibt es Ohnmächtige, die faktisch ohne Einfluss oder Macht sind, abgesehen von ihrer digitalen Stimme.

Interessen speisen sich aus Bedürfnissen. Bestimmte Bedürfnisse haben wir alle, daher ist das Individuum in der Gruppe die wir für ihre Interessen und Ziele verurteilen nicht viel anders als wir selbst. Es könnte keine Psychologie betrieben werden, wenn es keine humane Basis eines bestimmten Funktionierens geben würde.

Die uns rollenzuweisenden Gruppen in denen wir uns bewegen, Familie, Kollegium, Freundeskreis, Sportverein sind in der Regel divers und schützen daher vor Radikalität.

Exklusive und ausschließliche Gruppen sind eigentlich seltener darunter fallen Sekten wie Scientology, die RAF und die Gruppe die Charles Manson um sich hatte….

Was machen wir nun mit den Onlinegruppen? Können diese ebenso dem Individuum das so wichtige Zusammengehörigkeitsgefühl bringen? Wir befürworten oder lehnen etwas gemeinsam ab?

Serdar hatte vor Jahren die Erkenntnis auch schon, dass jede Gruppierung durch das Internet befeuert wird. Nicht nur die Rechten können sich vernetzen:

https://youtu.be/L9If4D9O9aM?t=35s

Mathias Tretter „… möchte nicht dein Freund sein“ Aussage: Das Internet befeuert nicht nur ein Gruppe sondern alle. Tretter spricht schon 2012 vom Wutbürger – läuft das medial schon so lange?

https://vimeo.com/53215087 am besten bei Minute 30 einsteigen.

Wir haben einen Effekt der Multiplikation der ungesund ist:

Der Teil der Ausländerhasser ist besonders laut in den sozialen Netzwerken, daraufhin haben sich die Medien, einige Jahre seit 2012, auf dieses Thema “gestürzt” damit Pegida und Wutbürger ach hier ne die AFD stärker gemacht und dieser Partei damit den Weg der Piraten, also in die Bedeutungslosigkeit, versperrt.
Das alles fußt auf der Macht von Facebook und der Vernetzung der Rechten, die medial begleitet wurde aber natürlich auch ohne diese Begleitung stattgefunden hätte – nur eben nie Bedeutung also politische erlangt hätte.  Der nicht bei Facebook aktive Rentner erfuhr von dem Protest, im Netz, durch seinen Fernseher:

Die „jungen“ ganz Links beeinflussen, über die „alten“ TV-Nachrichten die  Rechts auf der Grafik:

Das ist die Mainstream Diskussion, die Frage wird sein wie viel Substreams es mal geben wird, auch als Wahrnehmungsblasen bezeichnet und als selbst befruchtendes Bestätigungsnetz. Nehmen wir die Reichsbürger, diese einfach den Nazis und Rechten zuzuschlagen ist zwar richtig aber trotzdem stellen diese einen Subkultur dar, ebenso wie die Reptiloiden-Jünger und Flachearth-Theoretiker, Homeo-pathen usw. Sind die Kategorien unter denen wir diese Gruppen fassen nun jene nach dem Thema mit dem sie sich beschäftigen oder das Bedürfnis, dass die Individuen in diesen erfüllen möchte?

Da ich selbst keine Ahnung habe und die teilnehmende Beobachtung nie abgeschlossen ist, schauen wir uns mal an was andere dazu zu sagen haben, wie Manfred Lütz, Leiter einer Psychiatrie in Köln,  hat für die Grundaussage: Beschäftige dich nicht nur mit einem Thema (wie Job, Aktienkurse, Computerspiele whatever) und lasse dies zum Wichtigsten werden sondern die Menschen um dich herum – ein Buch gebraucht.