Philanthropisches

Ach kommt Leute, wir feiern die Jahreszeit: Winter; nicht wirklich das christliche Weihnachtsfest, mit seinen Werten. So ne Gesellschaft von 80 Millionen zerklastert sich in zu viele Gruppen, die bekommst du maximal über den Konsum auf einen Nenner. Du hängst n paar Lichter in die Innenstädte, lässt die Privatpersonen selbst Lichterketten in die Fenster dübeln, dann fährst du über das 13 Jahresgehalt die temporäre Konsumfähigkeit hoch und veranstaltest InnenstadtEvents, wie die Weihnachtsmärkte. Ganz christlich ignorierst du dabei breite Gruppen die nicht wie intendiert am Konsum teilnehmen wollen oder können. Muslime und Juden zum Beispiel oder die Humanisten / Konsumkritiker die den Kindern nicht jeden Tag über den Adventskalender was schenken wollen.

Kinder sind so unheimlich gut zu prägende Konsumenten, von Religion.

Sobald du in dem Kindergarten oder der Schulklassen [säkularer Staat] mit der weihnachtlichen Idee anfängst und den Geschenken oder dem Basteln schaffst du doch Konflikte im Elternhaus wo Weihnachten als kulturelle Idee nicht verankert ist oder wegen Geldmangel ein belastendes Thema – Kinder in Armut und so.

Märkte und auch Weihnachtsmärkte sind nicht per se irgendwie schlecht, man kann so einen öffentlichen Raum zum Treffen wirklich angenehm und gemütlich gestalten. Bühne oder dezente LautsprecherMusik auf Holzspänen rumstehen, neben nem echtem Feuer, die Gestaltung des öffentlichen Raums in tiefster Kälte vollbringt jede Kommune [bzw. der Markt- Event -Veranstalter] anders und das ist schön und wertvoll. Märkte, wie Trödelmärkte sind ebenso sinnvoll und schön.

Habt keine Angst. Traurig, dass einige Märkte meinen sich vor Anschlägen schützen zu müssen. Der Typ dessen Geburt gefeiert wird ist auch getötet worden. Schade, dass sich das streifen von verkleideten Untoten also Zombies über die Weihnachtsmärkte nicht als kultureller Auferstehungsteil und Desensibilisierung für Kinder mit etabliert hat.

Zur Desensibilisierung gibts dann Silvester, damit man mal einen Eindruck bekommt, wie der Sound eines Kriegsgebiets so sein könnte: Sinnvolle Sache.

/edit# Yeah Party: kollektive Gestaltung des Öffentlichen Raumes

Pispers zu Hannover Proteste 2000 oder so

Rating Agentur

Super beruhigend so ein Rating von den Amerikanern.

Rheinmetall verfügt seit 2000 über ein Rating der Agentur Moody’s:

Der SternAutor fragt ob sich die Regierung verhält:

#Elsevier der Verlag der meint für die Autoren zu sprechen liefert sich eine Juristenschlacht mit nem ISP und das Endet in wildem Blocken. Diese Rechteverwerter – harg : Julia Reder hat mit dem LobbyistenPack, dass an der EU angedockt ist zu tun.

#Zugleich ist das Recht am eigenen Bild dann auch nichts mehr wert.

/edit #  Und dann eine so weltgewandte Ministerin für Forschung und Bildung – hoffentlich arbeiten in dem Bundesministerium sonst fähigere Menschen. Keine Lust jetzt Budget und Minsteriums Personaldecke zu googlen.

Tödliche Botschaft

Es wird zu viel auf die Täter, anstatt auf die Opfer, geschaut: So der Weiße Ring. Eine Aussage die nicht falsch ist, der Täter bekommt seinen Prozess, eine hoch staatliche Angelegenheit und ein Urteil im Namen des Volkes, mit ihm beschäftigen sich viele Instanzen, das Opfer kann maximal auf die eigenen und bereitgestellten gesellschaftlichen Ressourcen zurückgreifen, weniger auf die staatlichen, bemessen in Zeit, Geld und Personen die sich dem Täter, im Gegensatz zum Opfer annehmen. Ich finde die zivilrechtlichen Entschädigungssätze an die Opfer, viel zu niedrig.

Die Justiz gibt es nicht von der Stange, jeder Einzelfall bekommt einen eigenen Anzug. Jedoch ist das Strafmaß begrenzt, was vor dem Hintergrund der Rechtsprechung und Urteile in angelsächsischen Ländern eine gute Sache ist. Kein 18 Jähriger muss wegen eines Facebookposts für Fünf Jahre hinter Gittern, wie in England. Er soll zum Terror aufgerufen haben.

Opfer haben individuelle Genesungsfähigkeiten, je nach psychischer Stabilität, die viele Faktoren kennt, der charakterlicher Konstitution nach Prägung, spricht man dort gerne von Resilienz.

So kann bei den Betroffenen einer Hausdurchsuchung subjektiv ein ähnlich hoher, wenn nicht höherer emotionaler Schaden entstehen, als bei einem Einbruch. Je nach Konstitution der betroffenen Individuen. Die Mütter und Väter des Grundgesetzes wussten das und haben relativ weit oben die prinzipielle Unverletzlichkeit der Wohnung eingebracht.

Sobald ein traumatisches Erlebnis eingetreten ist, geht es an die Integration dieses Erlebnisses. Um den Entzug der Macht – also die Ohnmacht zu überwinden oder wie Hans Jessen konstatieren würde: wieder handlungsfähig zu werden also Macht über sich zurück zu gewinnen. Eine Variante ist das Bewusstsein also das Erleben auf die Selbstwirksamkeit zu richten.

Man könnte sich mit zu vielen Vergewaltigungsopfern unterhalten oder mit BDSMlern wo konsensual gehandelt wird.

Womit wir bei der Testosteron und Triebfrage sind. Schimpansen begehen Morde um sich den Rang also Macht zu sichern.

Der NSU hat sich der Terrordefinition nach und der Machtdefinition nach höchst Sektenhaft verhalten. Zählt man die medialen Auswirkungen als wichtigsten Faktor des Terrors mit hinzu, es gab Medien, jedoch nur, für die eigenen rechten Anhänger, in Form von Videos und Artikeln.

Die einzige die mir positiv aufgefallen ist als Leiterin des NSU-Untersuchungsausschuss war Petra Pau die mit einigen der Opferfamilien gesprochen hat.

Warum war es schwer die NSU Morde aufzudecken, warum konnte das so lange laufen? Generell ist es bei Tötungsdelikten so, dass die Wahrscheinlichkeit extrem hoch ist, dass der Täter aus dem sozialen Umfeld kommt, ist es nicht das familiäre dann ist es der Verein, Freunde, Bekannte der Job, eben einer jener Menschen die Berührungs- und dann vielleicht auch Reibungspunkte mit dem Opfer gehabt haben könnten.

Der NSU war mobil, unentdeckt und extrem willkürlich, keine Berührungspunkte um die Ermittlungen zu intensivieren.

Hinzu kam der Faktor der gesellschaftlichen Position der Opfer. Hätte der NSU systematisch die Vorstände der fünf großen Energiekonzerne ausgedünnt oder ein anderes Muster gezeigt – wären vielleicht mehr Ansätze vorhanden gewesen. So schien der politische Druck gering und die Informationen, die hätten helfen können um Verbindungen zu konstruieren, verweilten lokal.

Politischer Mord?

Der Terror der RAF kannte den politischen Mord und die öffentliche Verunsicherung potenziert durch die Maßnahmen der Polizei. Straßenkontrollen, die als Einschüchterungsfaktor auf die Bevölkerung wirkten. Neben der medialen Berichterstattung war es also erlebbar und spürbar. Es fällt auf, und macht nachdenklich, wenn an Orten wo sonst nie ein Beamter gesehen wird auf einmal zwei schwer Bewaffnete rumlaufen oder rumstehen.

Der Terror islamischen Anstrichs kennt auch die Willkür, der Anschlagsorte sucht jedoch gezielt die Medien, den Effekt. Die Angst als zersetzendes Element das Gefühl der Unsicherheit und Bedrohung, auch durch Enthauptungsvideos. Die selbe Unsicherheit und Bedrohung die versucht wurde durch die neuen Bürger, also Flüchtlinge zu bewirken.

Die gezielte Tötung einer Person aus einer Gruppe heraus die in machtvoller, kontrollierender Position ist, betreibt auch Russland. Lange schon. Ebenso, wie die USA. Im Iran sind sehr viele Atomphysiker die dort Arbeiten „umgekommen“. Die einen schicken dich nach Guantanamo die anderen nach Sibirien.

Polonium, Nowitchock, Oppositionelle die auf Brücken erschossen werden, die Liste ist länger. Getötete Journalisten, im strengsten Sinne, waren sie nicht alle. Meisten, geht es sich um Dinge die Personen berichten könnten: Wistleblower halt.

Eine andere Art der Botschaft ist die der Warnung, in die betreffenden Kreise. Neu, bei diesem Spiel, scheint sowohl die Türkei als auch Saudi Arabien.

Die Türkei war ja mal liberal und säkular nach Atatürk, dass es den Putsch brauchte, um die Legitimation zu konstruieren, man könne alle irgendwie kritischen Angestellte, in den Institutionen bis hinunter in die Schulen, zu Feinden erklären. In einer so weit fortgeschrittenen Gesellschaft, wie der Türkei, wo die Anerkennung von Minderheiten in Teilen schon passierte: Es gab mal eine Schwulenparade in Istanbul, die dann auch ziehen durfte.

Man postulierte nach den Kurden einen weiteren und weitere Feinde, die Gülenbewegung. Notstandsgesetze und Verfassungsreformen, die einen lange zum Alleinherrscher über einer Partei machen und den Institutionen die man vorher „gereinigt“ hat. Der Klassiker ist, vorher kritische Medienstimmen abzustellen, die Mittel sind unterschiedlich. Als guter Diktator und Despot fallen einem dann auch die neueren Medien, wie Twitter auf, gegen die man vorgeht, um sie später selbst einzusetzen.

Wir konnten also den etwaigen Ablauf, der Errichtung einer Diktatur verfolgen. Geschichte wiederholt sich nicht daher, glaube ich daran, dass der Spuk irgendwann wieder vorbei ist. Einziger Rettungsanker scheint die Wirtschaft, die Ursprung und Halt für die ländlichen Wähler von Erdogan. Jedoch ist Erdogan noch nicht dabei aufgefallen, zu versuchen geheime Anschläge auf eigene Kritiker im Ausland zu verüben.

Türkische Gerichte verurteilen Bürger die im Ausland sind, zu Haftstrafen, in ihrer Abwesenheit und machen so eine Einreise unmöglich oder suchen dich via Interpol.

Das geheime Morden, wie der Russe und die USA beobachte ich woanders nicht so häufig oder zumindest den Versuch.

/edit

Oh wunderbar, Menschen die die internationale Politik schon etwas länger verfolgen und Hintergrundwissen haben wagen mal eine Umschau und Zusammenstellung:

Saudi-Arabien – der Schurkenstaat in unserem Bett

Gateway

http://www.indiskretionehrensache.de/2018/09/podcast/

Ich hab kein Problem mit dem VW-Audi Podcast den Lage der Nation beworben hat, in meiner Blase wollen alle kein Auto oder elektrische, von daher. Spannend wäre halt die Regie und wer die Interviewten selektiert. Schauen bzw. Hören wir uns deren Journalistische/Marketingarbeit an.

In meiner Blase liegen in China Fahrräder rum die niemand braucht.

Somuncu so: Ich les Mein Kampf auf der Bühne, Gobbels Sportpalastrede und die Bild, das Lineup passt:

https://www.youtube.com/watch?v=ckvMCkmNqMs

Kai Diekmann im Interview zu seinem neuen Job mit der Erkenntnis das sich die Medienwelt verschiebt. PDF lesen.

Das Ding ist halt Video doesn´t kill the Radiostar. Es gab und gibt stärkere Medienmarktverschiebungen. Zeitungen, Bücher , Magazine werden nicht aussterben. Wie beim Musikmarkt fließt das Geld halt anders. Die Musikindustrie hat die Raubmordkopierer erschaffen und die Verlage das LSR. Werbemarkt und Lizenzen sind halt die größeren Themen beim Geldfluss/ dem virtuellen Berechtigungssystem. Von dem sich die bezahlte Wissenschaft eigentlich frei machen sollte.

#Reclaim Lobos Idee:

https://www.heise.de/newsticker/meldung/WWW-Schoepfer-Tim-Berners-Lee-will-das-Web-den-Konzernen-entreissen-4179127.html

Was habt n ihr da für´n Gateway? PeerReview und Verlage harg: Danke fefe

 

Filesize

Das die immer das Kind mit dem Bad ausschütten wollen.
Tja was will man Ullrich Wilhelm, Chef der ARD, zurufen? Stellt Server auf, lasst die weltweiten User da anonym und verschlüsselt drauf, legt die files ab zieht da ne ordentlich Tabelle bzw. Datenbank und Suche drüber. Macht alles unter der richtigen creativ commons lizenz, damit man Bilder, Audios und Videos und Textfiles neu zusammenstellen und woanders verwenden kann und gut ist.

/edit

Da momentan der Rundfunkstaatsvertrag der Länder überarbeitet wird, könnt ihr diesen und jeden anderen Vorschlag einreichen:

https://www.rlp.de/de/landesregierung/staatskanzlei/medienpolitik/beteiligungsverfahren-medienstaatsvertrag/kontaktformular/

Dazu habt ihr jetzt noch Drei Tage Zeit: http://www.vgrass.de/?p=4238

Hintergrund: https://netzpolitik.org/2018/plattformen-oberflaechen-intermediaere-konsultation-zum-medienstaatsvertrag/

Archive und digitales Vergessen

Ich finde Mark Benecke gut. Das Vorgehen ist das coole: Vorbildhaft der Mann. Es gibt eine Nachricht oder ein interessantes Paper, eine veröffentlichte Forschungsarbeit, aus der man die ein oder andere faszinierende und unterhaltende bis lustige Erkenntnis ziehen kann. Das kann man mal kurz besprechen, im Radio.

Die Bereitschaft sich an der Funktionsweise von Insekten zu faszinieren und diese im Kontext von totem Gewebe zu beobachten – Leben geht Leben entsteht, was in einer ähnlichen Form auch Matt Stone und Tray Parker mal verarbeitet haben, ist ein interessantes Mindset.

Einmal in der Woche nimmt sich Mark also die Zeit für Radio Eins einige Minuten etwas mit Grundlage einzuschätzen, ein tolles Format.

Besonders interessant ist natürlich der Ig-Nobelpreis:

„Bedingung für eine Nominierung ist, dass die Entdeckung erst zum Lachen, und dann zum Nachdenken führen soll.“

Nachteil, ich höre das bestimmt gefühlt schon Vier Jahre und es gibt Folgen, wie die Studie zur undemokratischen Verfasstheit der USA die ich einfach nicht mehr verlinken kann, weil depubliziert. Natürlich kann ich mir die Studie ergooglen nur geht es sich hier ja um die Darreichungsform – den simplen Einstieg das Erzeugen der Motivation in eine bestimmte Richtung zu gehen, ebenso wie eine gute Grafik oder eine gute Karikatur Anlass sein kann.

Die Frage wie überzeuge ich jemandem von dem was ich als richtig erachte, ist immer auch eng mit dem Überbringer der Nachricht verbunden. Prof. Lesch oder Dr. Benecke haben daher einen Rollen oder Statusbonus, zumindest für mich. Wo die Sympathien so hinfallen.

Monitor Geldfluss zum Zweck der Meinungsmache

Klimawandel und Sommerhitze: Die Gegner machen mobil

16.08.2018 | 13 Min. | Verfügbar bis 30.12.2099 | Quelle: ARD

 

Es fließt Geld der Industrie in die Verbreitung einer Idee – wie der, das der Klimawandel nicht existiert und wenn, dann nicht zu beeinflussen ist. Volker Pispers bezeichnete dies als Stacheldraht in den Köpfen der Menschen – der das erste Mal erschreckend erfolgreich, bei der Ablehnung der amerikanischen Gesundheitsreform „Obama Care“ offensichtlich wurde. Beispiele für den Einfluss wirtschaftlich starker Konzerne. Warum diese dann auch immer medial und politisch stark sein müssen?

Gruppen und auch Minderheiten mit Interessen sind ja kein Problem so lange sie einem nicht die Freiheit zum Atmen nehmen und bei der Frage nach dem CO2 in der Luft ist das wortwörtlich gemeint.

Das führt uns direkt zum von Lobbycontrol geforderten Transparenzregister – kann ja jeder Geld für die Dinge ausgeben die er gerne als Gesetz oder Regelung hätte nur dann halt auch öffentlich.

Dazu fällt mir ein die Anstalt hatte mal die Verstrickung der Bertelsmann Stiftung bei der Agenda 2010 bzw. den Hartzreformen dargestellt, Infotainment das mir gefällt: